Grundstückerwerb durch Ausländer

Der Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland ist gesetzlich beschränkt. Sie benötigen eine Bewilligung durch die Abteilung Gemeinden. Dies gilt namentlich für den Erwerb von Ferienwohnungen, der nur in einzelnen förderungsbedürftigen Fremdenverkehrsorten (Gemeinden Flühli, Escholzmatt-Marbach und Schüpfheim) überhaupt möglich ist, sowie für Kapitalanlagen von ausländisch beherrschten Banken oder Versicherungen.

Nach verschiedenen Gesetzesrevisionen ist der Erwerb hingegen in vielen Fällen bewilligungsfrei möglich, so zur Ausübung einer wirtschaftlichen Tätigkeit (Betriebsstätte) oder für selbstgenutztes Wohneigentum von Personen mit Wohnsitz in der Schweiz bzw. mit Aufenthaltsbewilligung des Amtes für Migration (z.B. Ausländerausweis B oder C).

In besonderen Fällen kann durch ein förmliches Feststellungsverfahren bei der Abteilung Gemeinden geklärt werden, ob es sich um einen bewilligungspflichtigen Grundstückerwerb handelt oder nicht.

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